Bio-Kennzeichnungen



EU-Bio-Logo
Seit Juli 2010 besteht für alle Bio-Lebensmittel innerhalb der Europäischen Union die uneingeschränkte Kennzeichnungspflicht mit dem Bio-Logo. Dies gilt besonders für vorverpackte Bio-Lebensmittel. Unverpackte Bio-Produkte können auf freiwilliger Basis mit dem Bio-Logo gekennzeichnet werden. Das EU-Bio-Logo wird auch des Öfteren „Euro-Blatt“ genannt. Für die Umstellung der Verpackungen auf das neue Logo gilt eine Übergangsfrist von zwei Jahren. Deshalb kann es sein, dass das neue EU-Bio-Logo nicht sofort auf allen Bio-Produkten zu erkennen ist.


Das staatliche Bio-Siegel
Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft können seit September 2001 mit dem staatlichen Bio-Siegel gekennzeichnet werden. Das kleine sechseckige Zeichen mit dem Schriftzug "Bio" schafft Klarheit, Einheitlichkeit und Orientierung bei Bio- bzw. Öko-Produkten. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich darauf verlassen: "Wo 'Bio' drauf steht, ist auch 'Bio' drin". Denn nur Erzeuger und Hersteller, welche die Bestimmungen der EG-Öko-Verordnung einhalten und sich den vorgeschriebenen Kontrollen unterziehen, dürfen ihre Produkte als Bio- oder Öko-Ware verkaufen und mit dem Bio-Siegel kennzeichnen.

Bio-Verbände



Demeter steht seit 1928 für biologisch-dynamischen Landbau nach den anthroposophischen Grundsätzen von Rudolf Steiner. Dabei kommen zum Beispiel selbst hergestellte, feinstofflich wirkende Präparate aus Mist, Heilpflanzen und Mineralien zum Einsatz. Damit soll die Fruchtbarkeit des Bodens gefördert und das charakteristische Aroma der Lebensmittel voll entwickelt werden. In Deutschland wirtschaften über 1.400 Landwirte nach Demeter-Richtlinien. International ist die Bio-Marke in 38 Ländern mit über 3.500 Betrieben aktiv.
Mehr Informationen finden Sie unter www.demeter.de.


Naturland wurde 1982 mit dem Ziel gegründet, den ökologischen Landbau weltweit zu fördern. Der basisdemokratische Verein hat heute über 50.000 Landwirte und verarbeitende Betriebe als Mitglieder, in Deutschland sind es über 2.000. Neben den strengen Vorschriften für ökologischen Landbau gibt Naturland auch soziale Richtlinien für den Umgang mit den Mitarbeitern vor.
Mehr Informationen finden Sie unter www.naturland.de


Biokreis ist 1979 im niederbayerischen Passau aus einer Verbraucherinitiative hervorgegangen. Damals stand die Information und Aufklärung der Bevölkerung zu den Themen gesunde Ernährung und ökologischer Landbau im Mittelpunkt. Daraus entstand die Leitidee, Verarbeiter und Produzenten zu ökologischer Betriebsweise zu motivieren. Heute sind in dem Verein rund 750 landwirtschaftliche Betriebe, 70 Verarbeiter und über 200 Verbraucherinnen und Verbraucher organisiert. Ziel der Organisation ist es, die bäuerliche Landwirtschaft auf Basis des ökologischen Landbaus in regionalen Strukturen zu fördern.
Mehr Informationen unter www.biokreis.de


Bioland gibt es seit 1971 und ist der größte Anbauverband Deutschlands. Bioland-Betriebe basieren auf einer Kreislaufwirtschaft, d. h. was der Natur entnommen wird, soll ihr im Laufe des Produktionsprozesses auch wieder zurückgegeben werden – möglichst ohne Abfälle und Emission. So dürfen beispielsweise auf einem Biolandbetrieb nur so viele Tiere gehalten werden, wie die Betriebsfläche an Futter erzeugen kann. Knapp 5.000 Biobauern und über 800 verarbeitende Betriebe wirtschaften nach Bioland-Richtlinien.
Mehr Informationen unter www.bioland.de


1981 haben sich 33 kantonale und regionale Organisationen der Schweiz zum Dachverband Bio-Suisse zusammengeschlossen. Ihm gehören über 6.300 Betriebe an. Wer Mitglied werden will, muss unter anderem seinen Betrieb vollständig auf biologische Arbeitsweise umstellen. Damit sind die Regeln des Verbandes strenger, als der Schweizer Gesetzgeber für Bioprodukte vorschreibt.
Finden Sie mehr Informationen über Bio-Suisse hier: www.bio-suisse.ch


Ökonomische und ökologische Anliegen verbinden, Landwirtschaft und Naturschutz in Einklang bringen und die Regionen wirtschaftlich und sozial stärken - das ist der Leitgedanke von Biopark. Mit mehr als 700 Landwirte, Fleischer, Bäcker, Mühlen, Molkereien, Händler und Gastronomen arbeitet Biopark nach den strengen Richtlinien des ökologischen Anbauverbandes.
Mehr unter www.biopark.de


GÄA e.V. ist ein Zusammenschluss von Landwirten, Verarbeitern und Handelsfirmen. Der Name bedeutet "Urmutter Erde". 1988 wurde der Verein als Arbeitsgemeinschaft für ökologischen Landbau in der ehemaligen DDR gegründet. Heutiges Ziel ist es, den biologischen Anbau in den neuen Bundesländern zu verbessern und zu fördern. Mit Sitz in Dresden vertritt GÄA allein in der Bundesrepublik 485 Biohöfe mit 51.000 ha Fläche, die zu 90 Prozent in Ostdeutschland liegen. Auch in Südtirol sind Höfe dem Verband angeschlossen. GÄA ist seit 2003 IFOAM akkreditiert und damit als Öko-Zertifikat international anerkannt.
Mehr Informationen unter www.gaea.de


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